Bibliothek der Zukunft
Lernräume für Wissenschaft und Stadtgesellschaft
Dialogveranstaltung
Ort und Zeit
Wissen verändert sich – und mit ihm die Orte, an denen Wissen entsteht, vermittelt und geteilt wird.
Die digitale Transformation und die damit verbundenen Veränderungen in Studium, Lehre und Forschung haben auch die Aufgaben und Angebote wissenschaftlicher Bibliotheken grundlegend verändert. Sie entwickeln nicht nur ihre Informationsangebote und Formen der Wissensvermittlung weiter, sondern denken zunehmend auch ihre räumlichen Konzepte neu.
Die Bibliothek ist nicht mehr nur ein Ort, an dem Wissen aufbewahrt wird – sie wird zu einem Ort, an dem Wissen entsteht, geteilt und erlebt wird.
Die Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg nimmt diesen Wandel zum Anlass, ihre Räume neu zu denken. In einem partizipativen Prozess mit Studierenden, Wissenschaft und Stadtgesellschaft ist ein Konzept für eine „Bibliothek der Zukunft“ entstanden, das Lernen und Arbeiten mit Begegnung und Wissenstransfer verbindet.
Welche Räume brauchen wir künftig, um Wissen zugänglich zu machen, zu lernen, zu arbeiten und miteinander zu teilen? Und welche Bedeutung hat der physische Ort Bibliothek in einer zunehmend digitalen Wissenswelt?
Diesen Fragen wollen wir gemeinsam nachgehen und diskutieren, wie die Bibliothek der Zukunft gestaltet sein kann.
Begrüßung:
- Prof. Dr. Dr. h.c. Ulrike Beisiegel, Vorstandsvorsitzende der Universitäts-Gesellschaft Hamburg
Impulse:
- Olaf Eigenbrodt, Ständiger Vertreter des Direktors, Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky
- Dr. Sabine Bamberger-Stemmann, Leiterin Landeszentrale für Politische Bildung Hamburg
Zusätzlich auf dem Podium:
- Prof. Dr. Mojib Latif, Präsident Akademie der Wissenschaften zu Hamburg
- N.N. Studierende Universität Hamburg
Moderation:
- N.N.
Die Podiumsteilnehmer
Dr. Olaf Eigenbrodt
Ständiger Vertreter des Direktors der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg
Olaf Eigenbrodt ist Ständiger Vertreter des Direktors der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg (SUB) und unter anderem für die bauliche Entwicklung der SUB verantwortlich. Als Lehrbeauftragter an der Humboldt-Universität zu Berlin, der Universität Zürich und der Bibliotheksakademie Bayern unterrichtet er unter anderem Bibliotheksbau in Masterstudiengängen. Er forscht und publiziert zu Lernräumen, bibliothekssoziologischen Fragestellungen und Bibliotheksmanagement.
Dr. Sabine Bamberger-Stemmann
Historikerin, Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung in Hamburg
Dr. Sabine Bamberger-Stemmann, ist Historikerin und seit 1.01.2004 Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung in Hamburg. Sie Gutachterin für Förderanträge diverser Stiftungen und Mitglied in Kuratorien und Beiräten u.a. der KZ Gedenkstätte Neuengamme, der Forschungsstelle für Zeitgeschichte Hamburg und der Bundesstiftung Aufarbeitung Berlin.